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Meerestechnik ist eine Querschnittstechnologie. In der STG kommt ihr
eine Brückenfunktion zur Schiffstechnik zu, da Methoden und Verfahren
disziplinär orientierter Fachausschüsse wie Hydrodynamik, Konstruktion
und Fertigung etc. für meerestechnische Projekte zu instrumentalisieren
sind. Im weiteren Sinn umfaßt die maritime Technik als ingenieurwissenschaftliche
Disziplin auch Offshoretechnik und Küsteningenieurswesen, enge Verbindungen
bestehen zur Naturwissenschaftlichen Meeresforschung. Hieraus folgen
fachübergreifende Kooperationen mit der Gesellschaft für Maritime Technik,
mit VSM und VDMA sowie dem DKMM. In Forschung und Entwicklung dominieren
offshore-technische Projekte. Die industrielle Meerestechnik in Deutschland
kann bemerkenswerte Produkte aufweisen: Halbtaucher, SWATH-Schiffe,
Offshorekomponenten, Ölabschöpfsysteme sowie spezielle Anlagen zur Pipelineverlegung
bzw. fortschrittliche Antriebe. Ingenieurgemeinschaften sind international
im Offshoremarkt tätig. Hierbei geht es nicht allein um die Entwicklung
neuer Verfahren und Produkte, sondern auch um die qualifizierte und
praxisrelevante Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses an unseren
Hochschulen für die deutsche maritime Industrie.
Derzeitiger Leiter des Fachausschusses: Dr.-Ing. Walter L. Kuehnlein
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