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Der Fachausschuss "Schiffselektrotechnik" entstand 1931 aus dem Fachausschuss
Maschinenwesen. 1951 wurde daraus die Meßtechnik mit einem eigenen Fachausschuss
ausgegliedert. Seitdem ist die elektrische Energieerzeugung, -verteilung
und -nutzung das hauptsächliche Themengebiet des Fachausschusses "Schiffselektrotechnik".
Der Fachausschuß hat etwa 20 Mitglieder. 1983 hat Dipl.-Ing. G. Henschel
die Leitung von Prof. Dr.-Ing. E.h. Wangerin übernommen und bis 1996
den Fachausschuss geleitet. Der Fachausschuß trifft zu zwei Sitzungen
pro Jahr zusammen, wobei wenigstens eine der beiden Sitzungen mit einer
Tagungsveranstaltung verbunden wird.
Es werden aktuelle Fragestellungen diskutiert. Wesentlich dabei ist,
daß die Mitglieder des Fachausschusses Erfahrung in unterschiedlichen
Tätigkeiten haben und Argumente aus Sicht der Schiffsbetreiber, der
Werften, der Zulieferindustrie oder auch der Klassifikationsgesellschaften
in die Diskussion einfließen.
Folgende Themen wurden in den letzten Jahre auf Sprechtagen erörtert:
- Vorbeugende Maßnahmen und Sanierung bei Schäden an elektrischen
Anlagen. Die Sanierung von elektrotechnischer Einrichtung nach Bränden
in nicht-halogenfreien Anlagen war ebenso ein Thema wie Schutzkonzepte
und konstruktive Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden.
- Entwicklung dieselelektrischer Antriebe für verschiedene Schiffstypen.
Einer der Schwerpunkte war die Frage nach Redundanzen und nach der
Verfügbarkeit von nach unterschiedlichen Konzepten gebauten Antriebsanlagen.
Zur "Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit" wurde außerdem eine spezielle
Tagung veranstaltet.
- "Bordnetze hoher Leistung" mit Vorträgen zu neuen Installationstechniken,
Mittelspannungsanlagen für Containerschiffe und Netzgestaltung. Hierbei
wurden besonders die Kosten und die Wartbarkeit angesprochen.
Derzeitiger Leiter des Fachausschusses: Prof. Dr.-Ing. Günter Ackermann
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