|
1921
Die Auswirkungen des verlorenen Krieges auf das Leben in der Gesellschaft
sind in mehrfacher Richtung zu spüren. Der große Einfluß
der Kaiserlichen Marine wird nur noch durch private Einzelpersönlichkeiten
sichtbar.
- Die Umstellung der Werften auf eine Friedenswirtschaft und die politischen
Veränderungen in Danzig und Ostpreußen mit der Wiedergründung
eines polnischen Staates sind so starke Faktoren, daß die technisch-wissenschaftliche
Arbeit innerhalb der Gesellschaft sowie die Anzahl der Mitglieder
sich deutlich verringert. Es findet unter Beteiligung namhafter Persönlichkeiten
der Gesellschaft eine umfangreiche Beratung über neue Vorschriften
für Schiffsdampfkessel statt.
-
Dabei sind besonders die Bemühungen, diese mit englischen und
französichen Vorschriften abzustimmen, bemerkenswert. Seitens der
Geschäftsführung des ,,Deutschen Verbandes der technisch-wissenschaftlichen
Vereine'', in dem die Schiffbautechnische Gesellschaft eine einflußreiche
Rolle spielt, wird geäußert, daß in der ,,Ehrendoktorfrage''
an technischen Hochschulen irgendwie Remedur geschaffen werden müsse,
um dieser höchsten akademischen Auszeichnung infolge einer übergroßen
Anzahl von Ehrenpromotionen nicht einen Teil ihres Wertes zu nehmen.
Der ,,Deutsche Schulschiffverein'' muß seine beiden Schulschiffe
,,Großherzog Friedrich August'' und ,,Prinz Eitel Friedrich''
an die Siegermächte abtreten. Dem Verein verbleibt nur noch das
Schulschiff ,,Großherzogin Elisabeth'', welches nach gründlicher
Überholung in Dienst gestellt wird. Später baute man sich
dann das Schulschiff ,,Deutschland'', dies liegt heute in Bremen. Der
,,Deutsche Seeschiffahrtstag'' nimmt eine Entschließung an, die
schwarz-weiß-rote Flagge beizubehalten. Mangels Mittel muß
der Ausschuß für ,,Systematik des Schiffbaues'' ruhen.
|
|

Das Schulschiff ,,Großherzog Friedrich August'' fuhr später
viele Jahre als ,,Staatsraad Lehmkuhl'' unter norwegischer Flagge

Das Schulschiff ,,Prinz Eitel Friedrich'' fuhr später viele
Jahre als ,,Dar Pomorza'' unter polnischer Flagge und liegt heute als
Museumsschiff in Gdingen

Das Schulschiff ,,Deutschland''
|
1922
Auf Antrag des Marinebaurats K. Schulthes wird der sog.Fachausschuss
gegründet. Zweck des Fachausschusses ist u.a. ,,... die Herbeischaffung
möglichst erstrebenswerter Vorträge für die Hauptversammlung''.
Mitglied des Fachausschusses sind als Vertreter der Schiffsmaschinenbauingenieure
Dr. G. Bauer, Vulcan-Werk Hamburg; Geheimer Oberbaurat R. Müller
von der Marineleitung und Vertreter des Vorstandes der Gesellschaft;
W. Süchting, Blohm &s;& Voss; Professor W. Laas
von der Technischen Hochschule Berlin; Professor H. Föttinger
von der Technischen Hochschule Danzig und Professor H. Dieckhoff
von der Woermann-Linie.
Die in dem Ausschuß erarbeiteten Bestimmungen für die Abhaltung
von Vorträgen lauten:
,,Die Abhaltung eines Vortrages vor der STG ist als eine ehrenvolle
Aufgabe zum Zwecke der Förderung der deutschen Schiffbautechnik
zu betrachten'' und weiter ,,... auf wissenschaftlicher Basis
beruhende Kritik des Stoffes darf nicht zu vermissen sein''. Die Dauer
der Vorträge soll 45 Minuten nicht überschreiten, das Lichtbildmaterial
muß ,,vorzüglich'' sein. Zu den anschließenden
Diskussionen wird in den Bestimmungen vermerkt: ,,Das Zustandekommen
einer lebhaften, sich in streng sachlichen Grenzen bewegenden Erörterungen
wird als sehr erstrebenswert betrachtet. Vorstand und Fachausschuss
der Gesellschaft nehmen gern Vorschläge für die Ermittlung
von Rednern zu den Erörterungen entgegen.''
Durch die Inflation ist das Vermögen der Veith- und Berghoff-Stiftung
aufgezehrt. Dazu wird festgestellt, daß diese Stiftungen praktisch
aufgehört haben zu bestehen. Auch in diesem Jahr zahlen zwei Deutsche
Werften einen Sonderbeitrag von 125 000 Mark, um die Fehlbeträge
auszugleichen. Das für 1923 vorgesehene Jahrbuch war mit 3.600.000
Mark bei einer Auflage von 2000 Stück veranschlagt, tatsächlich
kostete es schließlich 16.000.000 M.
Unter Leitung des Dezernenten für die Technischen Hochschulen
im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung,
Professor Heinrich Anmund, ehemals Professor an der TH Danzig und Berlin,
wird in Preußen eine Hochschulreform begonnen. Wesentliche Änderung
ist die Einführung von Fakultäten und damit Auflösung
der Abteilung IV ,,Schiffbau und Schiffsmaschinenbau'' an der
TH Berlin-Charlottenburg. Diese Reformbemühungen werden von den
Studenten heftigst abgelehnt. Der ,,Deutsche Ausschuß für
technisches Schulwesen'' , in dem die Schiffbautechnische Gesellschaft
aktiv mitarbeitet, bemüht sich sehr um Verbesserung der Lehrqualität,
sieht allerdings dieses mehr in der Qualität der Lehrpersonen als
in einer organisatorischen Reform. In der Tat bildet ein Mangel an theoretischem
Lehrstoff schon seit langem Anlaß zur Klage aus der Praxis. Die
Gesellschaft beauftragt die Professoren Laas und Romberg und den Marine-Oberbaurat
Schultz, sich der Fragen der Hochschulreform anzunehmen.
1923
Der Wirkliche Geheime Oberbaurat Prof. Dr.-Ing. E.h. J. Rudloff
wird Ehrenmitglied der Gesellschaft. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft
hat sich derart verschlechtert, daß im Oktober des Jahres das
Personal der Geschäftsstelle entlassen werden muß.
Die Direktion der Vulcan Werke in Hamburg überweist das Autorenhonorar
ihres Direktors, Dr. Bauer, für das Buch ,,Der Schiffmaschinenbau''
in Höhe von 65 Dollar Goldschatzanweisung, womit die Gesellschaft
das Jahr 1923 schuldenfrei abschließen kann.
|
1924
Die Gesellschaft begeht ihr 25jähriges Bestehen in Anwesenheit
seiner königlichen Hoheit, des Prinzen Heinrich von Preußen,
in Vertretung seines Bruders, des letzten deutschen Kaisers, in der
Aula der Technischen Hochschule Charlottenburg.
Professor Laas,als Rektor der Technischen Hochschule, ehrt den Vorsitzenden
der Gesellschaft durch die Verleihung der Ehrenbürgerschaft und
Professor Pagel und den Werftbesitzer Berninghaus durch die Verleihung
der Ehrendoktorwürde.
Professor Busley hält den Festvortrag mit einem Abriß der
Tätigkeit der Gesellschaft in den letzten 25 Jahren. In 25 Hauptversammlungen
und 10 Sommertagungen wurden insgesamt 205 Vorträge gehalten. Hinzu
kommen noch 38 Beiträge. Er führte u.a. aus:
,,... aber selbst diese fürstliche Gunst hätte keine dauernden
Erfolge für unsere Gesellschaft zeitigen können, wenn sich
die Vorträge nicht auf einer achtungsgebietenden Höhe gehalten
hätten. Erst die nicht hoch genug einzuschätzende Preisgabe
wertvoller praktischer Erfahrungen und kostspieliger Versuchs- und Betriebsergebnisse
unserer großen Werften und weltbekannten Reedereien drückten
den Vorträgen ihr überragenes Gepräge auf. Sie machten
auch die ihnen folgenden Erörterungen so bedeutungsvoll, daß
unsere Jahrbücher mit denen unserer fremdländischen Schwestergesellschaften
mindestens auf gleicher Stufe stehen.
Nichts spricht lauter für ihren Wert als die Tatsache, daß
schon seit längerer Zeit mehrere Jahrgänge vergriffen sind,
trotzdem alljährlich Hunderte von Exemplaren mehr gedruckt wurden,
als unsere Mitgliederzahl erforderlich machte, und obgleich für
diese der doppelte Preis gezahlt werden mußte. Unseren Werften
und Reedereien sowie allen Rednern in unseren Versammlungen, die ausnahmslos
unsere Bestrebungen zu fördern suchten, sei unser wärmster
Dank ausgesprochen.
Solange uneigennützige und selbstlose Mitglieder in begeisterter
Hingabe an ihrem Beruf bereit sind, für die Ausarbeitung wichtiger
Fachvorträge große persönliche Opfer an Arbeitskraft
und Zeit zu bringen, solange wird sich die Schiffbautechnische Gesellschaft
auf ihrer Höhe halten, denn in unserem engen Kreise gilt wie im
weiten Weltgetriebe das wahre Wort: Nur Männer machen die Geschichte
!''
Der Geschäftsbericht des Jahres 1923 der Gesellschaft weist eine
Bilanz von über 258 Billionen Mark aus. Der technische Direktor
der Werft von Blohm &s; Voss, Hermann Frahm, erhält die
goldene Denkmünze der Gesellschaft. Philipp Heineken, Präsident
des Norddeutschen Lloyds und Victor Nawatski, Aufsichtsratsvorsitzender
des Bremer Vulkans, werden Ehrenmitglieder.
|
|

Prinz Heinrich von Preußen
|
1925
Der Fachausschuss der Gesellschaft tagt erstmalig in Hamburg im
Haus des Stettiner Vulcan Werkes Hamburg. Es wird eine Erweiterung des
Ausschusses durch die Möglichkeit der Kooptierung erörtert.
Der Fachausschuss beschließt, sog.Sprechabende zu veranstalten.
Der ,,Deutsche Schulschiffverein'' feiert sein 25jähriges
Jubiläum. Die Bilanz der Gesellschaft des Jahres 1925 zeigt einen
Betrag von 34 200 M, wobei die Gesellschaftstätigkeit umfangreicher
als im Vorjahr gewesen ist. Dr.-Ing. E.h. Dr. phil.Gustav
Bauer, Direktor der Vulcan-Werke Hamburg, erhält die ,,goldene
Denkmünze'' der Gesellschaft.
1926
Erster Sprechabend des Fachausschusses am 4. Mai in den Räumen
der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg. Auf der zweiten Sitzung
des Fachausschusses im Oktober in Hamburg wird lebhaft über verschiedene
aktuelle Themen diskutiert. Besonders die Erfolge Dr. Dahlmanns
und Dr. Siemanns auf dem Gebiet der Bordmessungen führen zu
dem Beschluß, daß Professor Lienau von der Technischen Hochschule
Danzig eine Denkschrift über den Stand und die Ziele der Forschungen
verfassen möge.
- Nach der Überwindung der Inflation kann der ,,Deutsche Verband
Technisch-wissenschaftlicher Vereine'' wieder aktiv werden.
Auch der ,,Deutsche Dampfkessel-Ausschuß'' berät
Ergänzungen der Bauvorschriften für Schiffsdampfkessel.
|
1927
Durch Vermittlung des Ministerialdirektors im Reichswehrministerium
und stellv.Vorsitzenden der Gesellschaft, Paul Presze, stellt die Marineleitung
der Gesellschaft 10.000 M zur Verfügung, um sowohl Bordmessungen
durch Dr. Siemann als auch Laborversuche von Professor Lienau zu
finanzieren. Damit beteiligt sich die Gesellschaft aktiv an der Forschungsförderung.
Die Sprechabende werden eine stehende und erfolgreiche Einrichtung.
Die Referate werden nicht im Jahrbuch, sondern in der Zeitschrift ,,Werft,
Reederei und Hafen'' veröffentlicht. In den Sitzungen des
Fachausschusses werden Ergebnisse der Forschergruppe auf dem Gebiet
der Schiffsfestigkeit besprochen.
Der besondere Reiz, an den Veranstaltungen des Fachausschusses teilzunehmen,
besteht darin, daß bei erfolgreicher Präsentation von Forschungsergebnissen
die Bewilligung von Fördermitteln seitens der Gesellschaft in Aussicht
gestellt werden kann. Der Deutsche Schulschiffsverein läßt
bei der Werft von Joh. C. Tecklenborg in Geestemünde
ein neues Schulschiff mit dem Namen ,,Schulschiff Deutschland'' bauen.
Es wird auf dem Deutschen Seeschiffahrtstag von der erfolgreichen Erprobung
des von der Marineleitung in Auftrag gegebenen Rotorschiffs ,,Barbara''
berichtet. Die Gesellschaft arbeitet bei der Weiterentwicklung der sog. RAL,
dem Reichsausschuß für Lieferbedingungen, aktiv mit. Der
ehemalige Geheime Marinebaurat Tjard Schwarz erhält die silberne
Denkmünze der Gesellschaft.
|
|

Professor Walter Laas
|
1928
Der Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Busley, verstirbt im Februar
an Bord des Dampfers ,,Fulda'' des Norddeutschen Lloyds auf der Fahrt
im Roten Meer. Prof. Busley hat neben dem Vorsitz der Gesellschaft
leitende Funktionen auch beim ,,Deutschen Segler Verband'', dem ,,Deutschen
Automobilclub'', dem ,,Deutschen Motoryacht Verband'', dem ,,Deutschen
See-Verein'', und dem ,,Deutschen Schulschiffverein'' innegehabt. Ihm
ist das Aufblühen aller dieser Vereinigungen maßgeblich zu
verdanken, zumal er über beste Beziehungen zur Werftindustrie (Schichau,
Sachsenburg) und der Kaiserlichen Marine sowie zum Hof selbst verfügte.
Busley ist aber nicht allein Funktionär gewesen. Er hat neben
seinem Hauptwerk ,,Die Schiffsmaschine'' eine größere Anzahl
wissenschaftlicher Publikationen veröffentlicht sowie umfangreiche
historische Aufsätze verfaßt. Er kann als der Enzyklopädist
der deutschen Schiffstechnik am Anfang des 20. Jahrhunderts gelten.
Die in der Gesellschaft veranstaltete Gedächtnisfeier zeigt deutlich
die Lebensleistung eines ungewöhnlichen Ingenieurs.
Der neue Vorsitzende der Gesellschaft, Professor Laas, schloß
die Gedächtnisfeier mit den Worten:
,, ... Erhoben von der Erinnerung an die großen Zeiten
der Vergangenheit, durchglüht von dem Sehnen nach neuem Aufstieg,
wollen wir -- und das gilt ganz besonders für die Jüngeren
unter uns -- mit ganzer Kraft daran arbeiten, daß Deutschland
wieder zu Ansehen und Macht gelangt.''
Die Tätigkeit des Fachausschusses gestaltet sich außerordentlich
fruchtbar. Außer den Berichten zu verschiedenen Bordmessungen
durch Dr. Siemann und Dr. Dahlmann sowie den Laborversuchen
von Prof. Lienau, werden besonders Fragen der Festigkeit der geschweißten
Konstruktionen von Seiten der Reichsmarine zur Kenntnis genommen und
intensiv diskutiert. Dr. Kempf berichtet über den Entwurf
eines großen Versuchstanks in der Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt
für Festigkeitsuntersuchungen. Erstmalig beteiligt sich auch der
neu berufene Prof. Schnadel an den Beratungen des Fachausschusses. Im
Rahmen des von Prof. Lienau in seiner Festigkeitsdenkschrift vorgeschlagenen
Untersuchungen wird eine gewisse Aufgabenaufteilung zwischen den Fachleuten
in Danzig, Berlin, Hamburg und der Marineleitung vereinbart.
Dr. Rudolf Wagner, Direktor der Wagner Hochdruck Dampfturbinen
AG, erhält die silberne Denkmünze der Gesellschaft. Geschäftsführer
der Gesellschaft wird Dr.-Ing. Hans Mohr.
|
|

Der Artus-Hof in Danzig

Innenansicht des Artus-Hofs mit den verschiedenen sogenannten Banken
|
1929
Aus Anlaß der 25-Jahrfeier der Gründung der Technischen
Hochschule Danzig findet die Sommertagung der Gesellschaft in Danzig
statt. Der Begrüßungsabend findet im historischen Artus Hof
statt, während die eigentlichen Vorträge in der Technischen
Hochschule gehalten werden.
Durch die schwierige Lage Danzigs als Völkerbundsmandat und größtenteils
gemischt deutsch-polnisch besetzten öffentlichen Ämtern wie
der Post und den Hafenbehörden, wird dem Besuch der deutsch geführten
Hochschule aus dem Reich eine besondere Bedeutung zur Stärkung
des Deutschtums in Danzig beigemessen.
Der Fachausschuss unterstützt Dr.-Ing. von den Steinen,
nei seinen Untersuchungen über den Einfluß von Wasser an
Deck auf die Stabilität von Schiffen, hierfür steht das Schiffbaulaboratorium
der Staatslehranstalten Hamburg zur Verfügung. Die Veith- und die
Berghoff-Stiftung können wieder durch Mittelzufluß tätig
werden. Es wird beschlossen, in Zukunft kooperative Mitglieder aufzunehmen.
|
1930
Der Großherzog Friedrich August legt wegen seines hohen Alters
sein Amt als Ehrenvorsitzender der Gesellschaft nieder. Die Gesellschaft
ernennt ihn daraufhin zum Ehrenmitglied. Der Großherzog verstirbt
im gleichen Jahr. Prof. Laas, der nach dem Tod von Prof. Busley
den Vorsitz übernommen hatte, bittet von einer weiteren Bestellung
abzusehen.
Es wird daher der Geheime Regierungsrat Prof. Dr.-Ing. Johann
Schütte zum neuen Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Dr. Kempf,
Direktor der Hamburgischen Schiffsbauversuchsanstalt, erhält die
silberne Denkmünze der Gesellschaft.
Zwischen der Gesellschaft und der ,,Gesellschaft der Freunde und Förderer
der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt'' wird eine freundschaftliche
Zusammenarbeit vereinbart.
|
|

Geheimer Regierungsrat Professor Johann Schütte
|