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Geschichte der STG
1941-1950

1951

Es werden mehrere Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem VDI und dem VDE Bezirksverband Hamburg abgehalten. Eine Frühjahrstagung in Berlin in der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg unter dem Rektorat von Professor Pflaum findet reges Interesse. Professor Schnadel betont bewußt den wissenschaftlichen Charakter der Gesellschaft, die nur durch Freiwilligkeit, Idealismus und demokratische Wertvorstellungen getragen sein kann.

Der Fachausschuss Schiffsmaschinenwesen bildet die Arbeitsausschüsse Dampfanlagen, Motorenanlagen, Elektrotechnik, Hilfsmaschinen und Meßwesen an Bord. Der Fachausschuss Konstruktion, Statik und Schweißen den Arbeitsausschuß Leichtmetall und Sonderwerkstoffe.

Die Begrüßungsansprache der diesjährigen Hauptversammlung in Hamburg hält der Hamburger Wirtschaftssenator Professor Karl Schiller, der spätere Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen. Bei Blohm & Voss bleibt die Reparatur und der Neubau von Schiffen verboten. Die Herausgabe der ersten Nachkriegsjahrbücher kann nur mit Hilfe von Firmenspenden erfolgen. Die Gesellschaft ehrt fünf Mitglieder, die seit Gründung der Gesellschaft ihr treu geblieben sind mit einer beitragsfreien, lebenslangen Mitgliedschaft. Durch die Teilnahme von Professor Schnadel am Internationalen Verbrennungsmotoren-Kongreß in Paris und der Internationalen Konferenz der Schiffbau- und Schiffsmaschinenbau-Ingenieure in London werden alte und neue internationale Verbindungen geknüpft.

 



Der Wiederbeginn in Hamburg, links Dr. William Scholz, Vorstand der Deutschen Werft, in der Mitte Max Brauer, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, ganz rechts Prof. Dr.-Ing. Georg Schnadel, Vorsitzender der Schiffbautechnischen Gesellschaft

1952

Es wird die ,,Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Forschung im Schiffbau''  gemeinsam mit der Gesellschaft zur Förderung des Verkehrs unter Führung Professor Schnadels gegründet.

Man erreicht bereits nach kurzer Zeit, nicht zuletzt durch die Person von Professor Schnadel gefördert, daß interessierte Kreise namhafte Geldbeträge zur Verfügung stellen, um mehrere Forschungsvorhaben zu finanzieren.

Die Gesellschaft veranstaltet außer der Hauptversammlung und der Sommertagung noch weitere Sprechtage und Veranstaltungen in Kiel, Berlin und Hamburg.

Die Mitgliedzahl ist auf 1280 angestiegen. Der Umfang der Anmeldungen zum Festabend im Hotel Atlantik zum Anlaß der Hauptversammlung übersteigt die Möglichkeiten des Hotels, so daß Gäste und einige Mitglieder nicht berücksichtigt werden können. Es soll ein ,,Forschungsrat''  gegründet werden, mit je zwei Mitglieder der STG, eine Mitglied der Gesellschaft zur Förderung des Verkehrs und der einem Mitglied der neu gegründeten Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt.

Die Fachausschüsse (FA) ,, Schiffsmaschinenwesen''  (Professor Illies) mit den Arbeitsausschüssen Dampfanlagen, Motorenanlagen, Hilfsmaschinen, Verstellpropeller; der FA ,,Widerstand und Vortrieb''  (Professor Kempf), der FA ,, Schiffsicherheit''  (Professor Wendel); der FA ,,Elektrotechnik im Schiffbau''  (Dipl.-Ing. Breitenstein); der FA ,,Konstruktion, Statik und Schweißen''  (Professor Hansen) mit dem Arbeitsausschuß Leichtmetalle und Sonderwerkstoffe; der FA ,, Schiffsvibrationen''  (Professor Horn); der FA ,,Meßwesen an Bord'' (Dr. Oetker) und der FA ,,Geschichte des Schiffbaues'' (Professor Erbach) haben intensiv die Arbeit aufgenommen und tragen wesentlich zur Gestaltung des Lebens in der Gesellschaft bei.

Mit Unterstützung der Gesellschaft, der Freien und Hansestadt Hamburg und weiten Kreisen der Schiffstechnik wird das ,,Institut für Schiffbau''  an der Universität Hamburg gegründet. Gleichzeitig entsteht an der Technischen Hochschule Hannover der Studiengang Schiffbau, der dann später der wichtigste Ausbildungsgang im Schiffbau in der Bundesrepublik Deutschland wird.

 



Hauptgebäude der Technischen Hochschule Hannover im ehem. Welfenschloß in Hannover-Herrenhausen

1953

Die Gesellschaft verleiht erstmals seit 1944 wieder eine silberne Denkmünze an den Ministerialdirektor i.R. Ferdinand Brandes, der sich als Schiffsmaschinenbauer, bis 1944 Amtsgruppenchef Schiffsmaschinenbau im Hauptamt Kriegsschiffbau des Oberkommandos der Kriegsmarine, aktiv um die Einführung der Dieselmotoren und Heißdampfanlagen verwendet hatte.

Bei der Eröffnung der Hauptversammlung in Hamburg spricht der Erste Bürgermeister Max Brauer und erwähnt u.a. den Bau des größten Tankschiffes ,,Tina Onassis''  bei den Howaldtswerken Hamburg. Die STG unterstützt den Druck der Dissertation ,,Das Schiff der hansischen Frühzeit'' von H. Heinsius. Die Arbeit ermöglicht es 1962, den Schiffsfund in Bremen als den einer hansischen Kogge zu identifizieren.

Unter Anleitung von Friedrich Jorberg und dem FA ,,Geschichte des Schiffbaues''  restaurieren hannoversche Schiffbaustudenten das historische Modell des Dreideckers ,,Royal George''  von 1715, welches dann viele Jahrzehnte in der Technischen Hochschule Hannover ausgestellt wurde.

Die Mitgliedschaft erreicht wieder Vorkriegsgröße. Professor Ludwig Prandtle, der Schöpfer der Grenzschichttheorie, die für die Schiffshydrodynamik von grundlegender Bedeutung ist, verstirbt. Schnadel erinnert an den 40. Todestag Otto Schlicks. Nach ihm wurde eine Straße in der Nähe der alten Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt ,,Schlicksweg''  benannt.

In der unmittelbaren Nähe dieser Anstalt hat Hamburg bereits vor dem Kriege Friedrich Middendorf, Max Oertz, Hermann Föttinger und Rudolf Diesel durch Namensgebung von Straßen geehrt.

 



Modell der ,,Royal George'' in der TH Hannover

1954

Unter Mitwirkung der Gesellschaft wird das ,,Kuratorium für die Förderung der deutschen Schiffbauforschung''  gegründet. Vorsitzender des Kuratoriums ist der Bundesverkehrsminister. Die Sommertagung findet auf Einladung des Internationalen Schiffbau- und Schiffahrtskongresses in Neapel statt.

Die Gesellschaft ehrt den Werftbesitzer Theodor Hitzler und den Ministerialrat Friedrich Bröking mit der Verleihung der silbernen Denkmünze. Bröking wurde für seine herausragende Tätigkeit als Marinebaubeamter bei der Entwicklung der Antriebsanlagen der deutschen U-Boote des Zweiten Weltkrieges geehrt. Aus dem technischen Nachholbedarf nach dem Krieg entwickelt sich eine außerordentich rege Fachausschussarbeit. So gehören dem Arbeitsausschuß Leichtmetalle und Kunststoffe mehr als 50 Mitglieder an. Die Anzahl der persönlichen Mitglieder hat die Zahl 1.700 erreicht.

1955

Zur Hauptversammlung werden über 1.800 Anmeldungen registriert. Professor Horn erhält die goldene Denkmünze der Gesellschaft. Die Gesellschaft verleiht Professor Kempf, Dr.-Ing. Gebers, Professor Romberg und Paul Reusch die Ehrenmitgliedschaft.

Sie beschließt, an alle, die fünfzig Jahre Mitglieder der Gesellschaft gewesen sind, eine goldene Ehrennadel zu verteilen. Die Freilassung des Großadmirals Raeder aus der Kriegsgefangenschaft wird begrüßt. Die Gesellschaft hatte bereits im Jahr der Wiedereröffnung 1950 beim britischen Gouverneur Hamburgs um Raeders Freilassung gebeten.

Der Fachausschuss für Atomkernenergieverwertung ist zugunsten der Studiengesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffahrt und Industrie nach kurzem Bestehen wieder aufgelöst worden.

 

1956

Professor Schnadel erhält die goldene Denkmünze der Gesellschaft. Das fünfzigste Jahrbuch erscheint. Professor Schade, der als Forschungsstudent in den zwanziger Jahren bei Professor Schnadel in Berlin promoviert hatte und nach 1945 als Marineoffizier wieder nach Deutschland gekommen war, um die Fortschritte des deutschen U-Bootbaues für die US-Navy zu nutzen, hält einen Vortrag über die Ausbildung zum Schiffbauingenieur in den Staaten. Die Ausbildung wird dort durch großzügige Forschungsförderung seitens der öffentlichen Hand sehr gefördert.

 



Prof. Dr.-Ing. G. Schnadel

1957

Professor Weinblum erhält die silberne Denkmünze der Gesellschaft. Die Gesellschaft beschließt, dem unerwartet verstorbenen Professor Dickmann postum die silberne Denkmünze zu verleihen. Die Gesellschaft hat über 2.000 persönliche Mitglieder. Aus Mitgliedskreisen wird der Wunsch geäußert, die Gesellschaft mehr zu demokratisieren und zu diesem Zweck die Satzung zu ändern. Besonders ist das Wahlverfahren zum Vorstand in Kritik geraten, so daß eine Satzungskommission etabliert wird.

Die Schiffbautechnische Gesellschaft beteiligt sich an der 80-Jahrfeier der ,,Heyligen Frau Latte'', des lose Zusammenschluß der Schiffbau- und Schiffsmaschinenbaustudenten in Berlin. Die ,,Latte'' aus Danzig hat sich erfolgreich in Hannover etabliert.

Professor Schnadel würdigt anläßlich des 100. Todesjahres von Josef Ressel dessen Verdienste um die Erfindung der Schiffsschraube und seiner weiteren Erfindungen, dabei bezeichnet er den in Böhmen geborenen Ressel als Sudetendeutschen. Die deutsche Schiffbauindustrie nimmt den vierten Platz im Weltschiffbau ein. Der Neubau des Instituts für Schiffbau in Barmbek in der Nähe der Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt wird begonnen. Die Sommertagung findet mit großer Unterstützung der Firma Friedr. Krupp in Essen statt. Die Tagung findet im Gartensaal der ,,Villa Hügel'' statt.

 



Das Ordenskapitularium der ,,Heyligen Frau Latte'' bei der Verkündung der ,,Lattenspitze'' vor dem Portal der TU-Hannover

 

 

 


,,Villa Hügel'' von der Gartenseite, Ort der Sommertagung der Gesellschaft 1957

1958

Unter Leitung von Dr.-Ing. Roester werden umfangreiche Satzungsänderungen erarbeitet und vom Vorstand angenommen. Es wird beschlossen, daß nicht nur Fachmitglieder, sondern alle Mitglieder bei Satzungsänderungen stimmberechtigt sind. Dagegen wird der Vorschlag, den Vorsitzenden der Gesellschaft direkt durch die Mitglieder zu wählen, abgelehnt.

Als wesentliche Änderung der Satzung ist ein neues Organ der Gesellschaft, der Wissenschaftliche Beirat (WB) einzurichten, der den Vorstand in allen fachwissenschaftlichen Fragen beraten soll. Er besteht aus den Leitern der Fachausschüsse sowie weiteren zu wählenden Herren.

Der Wissenschaftliche Beirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, jedoch nur mit beratender Stimme. Um eine zu große Machtkonzentration zu verhindern, kann der Vorsitzende des WB nicht zugleich Vorsitzender der Gesellschaft sein. Auch die Zusammensetzung des Vorstandes wird geändert.

Während bisher der Vorstand aus dem Vorsitzenden, seinen beiden Stellvertretern und einer Reihe von Beisitzern bestand, wird nunmehr ein Vorstandsrat gewählt, der aus seiner Mitte den Vorsitzenden und seine Stellvertreter wählt. Die Wahlen zum Vorstandsrat erfolgen nach Listen, getrennt nach Fach- und gewöhnlichen Mitgliedern in geheimer Wahl. Entsprechend der Bedeutung der Elektrotechnik wird diese in der Satzung neben Schiffbau und Schiffsmaschinenbau eingeführt. Elf Mitglieder können auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückschauen. Hierunter sind so prominente Mitglieder wie Professor Erbach, Konstrukteur der Handels-U-Boote ,,Deutschland''  und ,,Bremen'', ehemaligen Direktor der Seebeck-Werft F. Gerloff, Werftbesitzer J.R. Köser und Dr.-Ing. E.h. W.  Süchting.

 



Deutschlands erster Admiral, Karl Rudolf Brommy

1959

Dr. phil. Dr.-Ing. E.h. Scholz erhält die goldene Denkmünze für seine außerordentlichen Verdienste um die Schiffstechnik. Die silberne Denkmünze erhält Dr.-Ing. O. Grim für seine herausragenden Beiträge zur Schiffstheorie. Das Jahr steht ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens der Gesellschaft. Professor Schnadel weist auf die wechselvolle Geschichte und das wieder erfolgreiche Arbeiten der Gesellschaft hin. Der Bundesverkehrsminister Dr.-Ing. Chr. Seebohm, dessen Großonkel nicht nur als Seekadett unter Admiral Brommy 1848 an den Seekämpfen um Helgoland teilgenommen hat, sondern auch Gründungsmitglied der Gesellschaft gewesen ist, hält eine ausführliche Ansprache anläßlich der Hauptversammlung in Hamburg.

Seine Ausführungen lassen erstaunliche Fachkenntnisse erkennen, obwohl dieser kein Schiffstechniker, sondern von Haus aus Bergmann ist. Im einzelnen nimmt Seebohm zur Frage der Notwendigkeit von wissenschaftlich-technischen Vortragsveranstaltungen wie folgt Stellung:

,,Ich möchte diese Frage besonders deswegen aufgreifen, weil im Laufe der letzten Jahre in der Öffentlichkeit Stimmen laut geworden sind, die ganz allgemein den Nutzen von wissenschaftlichen und anderen Kongressen bezweifeln. Es wird in dieser Kritik, nicht ganz mit Unrecht, darauf hingewiesen, daß heutzutage alle wissenschaftlichen und technischen Probleme ja ausführlich in speziellem Schrifttum behandelt werden und daß es für denjenigen, der sich einer Aufgabe gegenübergestellt sieht, viel zweckmäßiger und zeitsparender sei, die Fachliteratur zu studieren, als sich auf Tagungen eine Fülle von Vorträgen anhören zu müssen, die jeweils nur zum Teil für seine besondere Aufgabe zugeschnitten sind. Darüber hinaus wäre es bei schwierigen Themen sowieso nicht immer leicht, so sagt man, den Gedankengängen der Vortragenden zu folgen, während beim Studium des Schrifttums die notwendige Muße zum notwendigen Einarbeiten in den Stoff vorhanden sei.

Dem möchte ich entgegenhalten, daß der Sinn der technischen und wissenschaftlichen Vorträge auf Kongressen, wie zum Beispiel unserer heutigen Hauptversammlung der STG, weniger darin zu sehen ist, den Zuhörern die letzten Feinheiten eines Problems darzulegen, als daß es vielmehr darauf ankommt, diese Zuhörer anzuregen, sich auch einmal mit Fragen zu beschäftigen, die außerhalb ihres engen Fachgebietes und der sie gerade im Augenblick beschäftigenden Spezialaufgaben liegen. Gerade in der heutigen Zeit der immer weiter um sich greifenden Spezialisierung ist es meiner Ansicht nach dringend notwendig, den, wenn nicht universellen, so doch größeren Rahmen zu pflegen, also den Spezialisten davor zu bewahren, einseitig nur die Problme eines engeren Fachgebietes zu sehen, und ihm statt dessen die Möglichkeit zu geben, von Vorgängen und Entwicklungen zu hören, von denen er sonst auch beim Lesen nicht so viel aufnimmt, wie wenn er den Vortrag hört.

Denn, wie ich vorhin bereits ausgeführt habe, gerade im Schiffbau können wirkliche technische Fortschritte nur durch eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachleute erzielt werden, und eine fruchtbare Zusammenarbeit setzt auch beim Spezialisten wenigstens eine gewisse Kenntnis der Probleme voraus, denen sich seine Kollegen vom eigenen oder vom anderen Fach gegenübergestellt sehen. Außerdem sind solche Kongresse ja nicht nur Zuhörerkongresse, sondern sie geben auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen, sei es im größeren Kreis, sei es im engeren Kreis, und dieser Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen spielt neben den Vorträgen ja eine ganz entscheidende Rolle für die Wirkungen, die solche Kongresse haben. Von den menschlichen Beziehungen, die dabei wieder einmal vertieft und verstärkt werden, möchte ich gar nicht reden. Wie könnten wir auf solche Kongresse in der heutigen Zeit verzichten, wo die Zusammenarbeit zwischen den Völkern so lebendig und lebhaft und der Austausch zwischen ihnen so entscheidend wird ...''

Diese Argumentation trifft exakt das Selbstverständnis der Gesellschaft.

 

1960

Erstmalig nach dem Krieg findet in Berlin eine Hauptversammlung statt. Diese erfolgt anläßlich des 100-jährigen Bestehens einer akademischen Schiffbauerausbildung in Berlin. Ende 1860 / Anfang 1861 war der Unterricht im Schiffbaufach am Königlichen Gewerbeinstitut in Berlin, der Vorläufereinrichtung der späteren Technischen Hochschule Charlottenburg und der heutigen Technischen Universität Berlin aufgenommen worden.

Als Lehrer fungierten der Wirkliche Geheime Admiralitätsrat C. A. Elbertshagen und der Wirkliche Geheime Admiralitätsrat und Chefkonstrukteur der Königlich Preußischen Marine A. Koch. Professor Schnadel legt sein Amt als Vorsitzender der Gesellschaft aus Altersgründen nieder.

Ihm verdankt die Gesellschaft ihr Wiedererstehen nach dem zweiten Weltkrieg. Schnadel verbleibt aber als Mitglied des Vorstandsrates beratend zur Verfügung. Es regen sich Stimmen, die neben der strengen Ausrichtung auf wissenschaftliche Themen auch solche aus dem praktischen Konstruktionsgeschehen der Werften behandelt wissen möchten. Da kein neuer Vorsitzender gewählt wird, nimmt Dr. Scholz die Geschäfte des Vorsitzenden wahr. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wechselt von A. Timm zu H. J.  von Seebach. Die Gesellschaft hat nunmehr 2142 persönliche und kooperative Mitglieder.



Königliches Gewerbeinstitut in Berlin

1961-1970

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